Hamburger Filmtag 2017 - Hamburger Filmautoren

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Der „Hamburger Filmtag“ präsentierte zwanzig Filme

Zwei Besonderheiten zeichnen diesmal den seit vielen Jahren von den Hamburger Filmautoren ausgerichteten „Hamburger Filmtag des nicht-kommerziellen Films“ im Eidelstedter Bürgerhaus aus: Zwanzig gemeldete Filme war – angesichts der landauf und landab immer geringer werdenden Zahl von aktiven Filmern und entsprechend wenigen Filmen – eine erstaunlich und gleichermaßen auch erfreulich hohe Zahl. Und ebenso überraschend war der starke Besuch von an die hundert Gästen, die vier Stunden lang, unterbrochen von einer angenehmen Kaffeepause mit leckeren Kuchenstücken, die unterschiedlichsten Filme sahen.
Horst Brücker begrüßte anfangs die stattliche Besucherschar; und Peter Seifert führte dann durch das abwechslungsreiche Filmprogramm. Die Idee, das Thema eines Films, das wir Amateure mit unseren relativ bescheidenen Möglichkeiten zu realisieren vermögen, ist immer das wichtigste Kriterium für eine gute Filmproduktion. Mit einer guten „kriminellen“ Idee präsentierte sich diesmal der Spielfilm „Verrat“ von Daniel Kunz und Christian Brülle-Drews, auch Gerhard Jagows Film „Vergangenheit“ gehört dazu, wenn er auf dem Ohlsdorfer Friedhof die Gräber von berühmten Hamburgern wie Heinz Ehrhard und Inge Meysel zeigt und dann noch Filmszenen aus deren aktiver Zeit anhängt. Zu nennen wäre da auch noch Horst Burmeisters „Schwankende Brücke“, der „Schneewinter 69“ von Andreas Pahl, als der Norden in meterhohem Schnee versank, die kleine Köstlichkeit „Ich will nur spielen“ von Horst Droemer, selbst auch noch das Dahlien-Fest „Die Königin des Spätsommers“ von Peter Seifert und nicht zuletzt dieser verdammt schlaue Esel von Gerd Jagow, der sich so exakt platziert an das Hinterteil eines Pferdes zu stellen wusste, dass dessen langer wedelnder Schwanz dem Esel die Fliegen aus dem Gesicht verjagte. So schlau muss man erst mal sein.
Vier Stunden angenehme Unterhaltung, die anregend waren und dem einen oder anderen Besucher vielleicht auf die Sprünge verholfen haben mag für eine eigene neue Filmarbeit. Und gänzlich neu an diesem Filmtag 2017 war natürlich auch, dass die Filmautoren diesmal keine Urkunden bekommen haben, sondern schön verpackt in eine Geschenktüte eine Flasche Schampus. Na denn: Prosit!
MC.
 
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